Heitere/Liebenswerte Erinnerungen -

mit dem Künstlertreff

 

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Hier werde ich die vielen kleinen und großen Erlebnisse, die wir bei unseren Aktivitäten haben,  niederschreiben um sie nicht zu vergessen:

Ich schreibe ohne Lektorat und so wie mir der Mund gewachsen ist, also bitte ich allfällige Stil-  und auch Rechtschreibfehler zu entschuldigen.

Wer einen findet, darf ihn behalten. ;-))

 

Hietzing 2018 Strassenfest

hatten wir erstmals in 9 Jahren - ab Beginn - Pech.
Da der Event immer sehr, sehr fein und relaxt ist, meldeten sich heuer viele Künstler für eine Teilnahme an.
Die Wettervorhersage war, mit einem Wort:  besch…….eiden.
Bereits um 6:00 früh flogen SMS - kommen, nicht kommen, was tun; rege hin und her.
Selbstverständlich fuhr ich bei strömenden Regen hin.
Der harte Kern der Künstler kam ebenfalls. Wir hatten unsere Teilnahme versprochen und zahlten die Standgebühr. Unser Wort hat Gewicht und Wert.


Verbissen baute ein Teil der Leute ihre Stände an geschützten Stellen auf und manche die Zelte - erstmal ohne Ware.
Wenn man Geld, viel Zeit und Liebe in sein Ideen gesteckt hat, stellt man diese Dinge nicht leichtfertig in den Regen.
Leider schüttete, rieselte, nieselte, pieselte es ohne Unterlass.


Die Schuhe quietschten beim gehen; eiskalte Zehen, nasse Haare, klamme Kleidung.
Bis 11:00 hielten die Hartnäckigsten durch, dann fuhr der Großteil heim.
Ich hatte mein Zelt ganz am Anfang, in einer der winzigen Regenpausen aufgestellt und war gelinde gesagt verzweifelt.
Das Auto voll mit Kartons, Blüten, Bastelsachen und viele Dinge aus Papier, ideal für Kinderbasteln.
Grummelig rechnete ich mir aus, was alles kaputt werden würde, wenn ich das Zelt bei strömenden  Regen, tropfnass, ins Auto stopfen musste.
Zum Glück hatte ich Gewand zum wechseln mit dabei und zog mich mal vorsorglich um.


Ilse war so schlau gewesen und wenig durch den Regen gelaufen, sie war fast trocken.
Ich bin sehr froh, dass wir uns auf  Events oft gemeinsam für einen Ausstellungsplatz anmelden. Wir stellen beide nur nebensächlich aus, basteln mit Kindern liegt uns mehr und ohne Ilse,  ich, für mich alleine, hmmm ich denke es würden viele Dinge anders laufen.
Verzweifelt sassen wir also im Zelt und wollten schon mit dem Abbau beginnen.

Plötzlich 11:30 auf unsrem Dach - Stille,

kurz danach  lugte die Sonne durch die Wolkendecke.

Minuten später, eine ziemliche Menge Leute auf der Straße.

Ansehen, erwartungsvoll schmunzeln, Sachen ausräumen war ein Gedanke.


Wir plauderten, ich schminkte Kinder und wusste wieder, warum ich Hietzing so mag.
3 Stunden später war mein Zelt trocken und im Auto verstaut.
Kurze Zeit später meinte Ilse: „ Schau mal, der Himmel ist ganz gelb.“
Wir räumten rasend schnell ein, und hüpften bei den ersten Tropfen in unsere Autos.
Beim Heim fahren, sass ich im Wagen voll Adrenalin und lachte brüllend.
Draussen schüttete es wie in den Tropen, ich war trocken und der Tag - kommt in die Annalen des Künstlertreff.
 

 

Erika und Eva - Kalvarienberg Fest 2018

Die meisten meiner Erinnerungen mit dem Künstlertreff sind in irgend einer Form positiv;
lediglich manche …… manche lassen mich, bevor ich das Positive finde,… weinen.
Erika war seit den ersten Jahren Mitglied beim Treff.
Sie war auf ihre Art - eine tolle Künstlerin, lässig, begeistert,

bei jeder verrückten Aktion dabei.
Sie hatte ihre Macken, wie jeder von uns, wusste sich zu wehren und machte immer genau
das, was ihr Spass bereitete.
Es existieren Fotos von unserem gemeinsamen Urlaub, von unzähligen Bastelstunden,
gemeinsamen Malkursen, und von vielen Ausstellungen die wir veranstalteten und uns vor lachen bogen.


Im Februar 2018 bastelten wir 4 Wochenenden für das Kalvarienberg Fest.
Die meisten Bilder, die wir später ausstellten, waren aus Erikas Hand.
Sie brachte jedes Wochenende ihre „alten“ Malereien mit, baute sie auf zauberhafte Weise zu Recycling Bildern um und meinte immer nur:
„Ach die Spende ich gerne, ich brauche sie eh nicht.“
Zur Eröffnung des Kalvarienberg Festes kam sie zu unserer großen Verwunderung nicht. Am nächsten Tag rief mich ihr Mann in der Firma an und teilte mir mit, dass Erika verstorben war.
Natürlich weis man, dass der Tod zum Leben dazu gehört,

trotzdem, meint man plötzlich keine Luft zu bekommen, wenn ein guter Freund überraschend geht

und mich setzte es geistig ordentlich auf den Hintern.


Kaum hatte ich mich mit der Situation ein wenig arrangiert, der nächste Schock.
Beim Kalvarienberg Fest wollte auch Eva ihre Brandmalerei ausstellen.
Sie hatte sich jedoch kurz vor der Eröffnung am Fuß verletzt, konnte nicht gehen
und musste voll Enttäuschung absagen.
In den folgenden Wochen, telefonierten wir manchmal, die Gespräche mit ihr waren kurzweilig und ich freute mich immer, wenn sie sich meldete.
Dann war ein paar Wochen Stille und plötzlich meldete sich ihr Sohn Andreas

und teilte mit, dass auch Eva ganz überraschend gegangen war.
Ich kannte sie als Künstlerin, nicht annähernd gut genug.
Bei der Trauerfeier hörte ich von so vielen Facetten ihrer Persönlichkeit,
die ich nicht mehr kennen lernen durfte.

In Erinnerung an die vielschichtige Persönlichkeit dieser beiden Damen

will ich meine folgende Erkenntnis keinesfalls vergessen:
- jeden Tag genießen, egal was man macht;
- jeden Event und
- jedes schöne Erlebnis mit netten Menschen auskosten und speichern;
nichts zwischenmenschliches wegen Fernsehen oder leblosen Medien verschieben;
mit netten Menschen reden ist definitiv immer befriedigender,
und auf keinen Fall ………auf gar keinen Fall irgend etwas anbrennen lassen. ;-))))

 

Kinderschminken und basteln beim Weihnachtszauber neben dem Schloss Wilhelminenberg

Seit 3 Jahren stehen in der Adventzeit jedes Wochenende 2-4 Künstler vom Treff in einem Zelt beim Weihnachtszauber am Wilhelminenberg und basteln mit großen und kleinen Besuchern.
Dieser Event hat sich zu einem echten Geheimtipp gemausert.


Eine ungewöhnlichem Umgebung, eine traumhafte Aussicht auf Wien.
Es ist zwar manchmal A-kalt am Berg, aber der Platz ist für Eltern sehr praktisch, weil gut überschaubar.
Für uns sind je Wetter, manche Tage ein wenig langweilig, manche stressig, manche sehr nett und manche haben ihren eigenen Weihnachtsflair.


An Samstag den 16.12. war einer jener Tage, die eklig schräg beginnen.
Ich hatte mich auf eine gemütliche Zeit im warmen Lehnstuhl eingerichtet, dann klingelte 3 mal das Telefon, alle 3 Bastler sagten ab, weil krank.
Da ich das Zelt nicht leer stehen lassen wollte, musste ich wohl einspringen.
Also stellte ich hektisch ein Ersatzbasteln zusammen mit Recycling Blüten und Bildern; und füllte grantig meinen Wagen.
Mutti dieser Schatz versprach für 1-2 Stunden ihre Unterstützung und so raste ich mit etwas Verspätung auf den Berg.
Das Wetter war - wolkig durchwachsen - also rechnete ich mit weniger Leuten und einer stillen Aktion.
Im Schweinsgalopp schleppte ich trotzdem vorsorglich Berge von Bastelkisten ins Zelt, begann flott mit dem Aufbau, als bereits die ersten Kinder neugierig ihre Nasen zwischen die Zeltplanen steckten.
Zum Glück tauchte kurz darauf meine Mutter auf und plötzlich begann einer der zauberhaftesten Nachmittage unseres Lebens.
Ein paar Kinder malten kichernd in einer Ecke Bilder, ein paar Besucher betraten unser Zelt und kauften aus Übermut ein paar Jux Päckchen.
Diese kleine Aktion entwickelte sich zu brüllendem Gelächter, als der junge Mann der Gruppe plötzlich ein Weihnachtspäcken mit BH Schachtel auspackte.
Eine Menge Überlegungen wo solch ein BH auf dem Weihnachtsbaum wohl Platz fände, die Anwesenden wanden sich vor Lachen wie Weiden im Wind.
Die übermütige Stimmung lud weitere Gäste ein. Mutti verlängerte ihre Hilfe auf unbestimmte Zeit weil sie einfach nicht Heim gehen wollte.
Wir bastelten mit den Kindern unzählige Weihnachtsblüten, schminkten Prinzessinnen und Ritter.
Eltern, Großeltern, Besucher, jeder half mit, wenn Not am Mann war.
Leichte Plaudereien, Lob für tolle Kunstwerke, kichern über kleine Missgeschicke,
die Zeit plätscherte dahin.
Freunde versorgten uns zwischendurch mit Punsch, keine kalten Finger, kein kalter Wind.
Der Abend ungewöhnlich mild, Wien lag wie ein glitzerndes Juwel in der Dämmerung.
Als sich das Zelt schließlich langsam leerte, packten wir breit lächelnd unsere Sachen zusammen.
Beim wegtragen der Kisten, klangen immer wieder Stimmen aus dem Dunkel, „Grüß euch!“, „Gute Nacht“, War richtig nett bei euch“!
Als ich abends wohlig eingepackt in meinem Lehnstuhl sass, meinte ich vor Zufriedenheit fast zu platzen, ergötzte mich statt Fernsehen, viel lieber an der Erinnerung der unzähligen netten Momente.
Es gibt sie selten, aber es gibt sie, die perfekten, zauberhaften Tage.

 

 

Der winzige Moment des absoluten Glücks!


Am Ersten Wochenende im September fand auch 2017 wieder das

Strassenfest in Hietzing statt.
Ich bin von diesem Fest mit vielen neuen Inputs Nachhause gekommen,
hatte Spass, neue und alte Freunde getroffen, mit vielen Leuten nett geplaudert.

Eine Begebenheit will ich aber keinesfalls vergessen.
Einen jener Momente, die man in der Situation leider nicht teilen kann,
dazu sind sie zu flüchtig und zu persönlich, aber vielleicht kann ich ihn niederschreiben,
Meinen „Moment des absoluten Glücks“.

Die Vorgeschichte:

Wir hatten am Morgen unsere Wagen im 2 cm Abstand abgestellt um fast alle Fahrer des Treff während des Events sicher zu parken.

Der Tag verlief wie immer sehr nett und verging rasend schnell.
Abends beim Abbau, sind die Teilnehmer unterschiedlich flott.
Deshalb war eine Familie schon fertig, sie kamen zu mir und wollten fahren.
Auf Grund der engen Parksituation konnten aber entweder alle weg, oder keiner.

Ich wandte mich daher an die rundum intensiv arbeitenden Leute und rief laut,
„Bitte alle Fahrer, ich brauche eure Unterstützung bei den Autos!“
Innerhalb weniger Sekunden ließen sie alles liegen und stehen
und folgten dem Ersuchen.
Wenn es darauf an kommt, ist es bei uns immer so.

Nach einigen Schritten drehte ich mich um.
Hinter mir, links und rechts aufgefächert über die ganze Breite der Gasse
wie die Flügelmänner bei einer Flugshow
fast im Gleichschritt, - 7 Künstler des Treff.

Ein warmes Kitzeln des Stolzes lief mir über den Rücken
und ich musste leise kichern;

und dann sah ich sie in meiner Fantasie, die reitenden Truppen
der Musketiere, die Ritter der Tafelrunde:
und ich dachte grinsend, so müssen sie sich wohl gefühlt haben,
ein bisschen größer, unglaublich zufrieden,
und so herrlich gemeinsam.

Spannend:
„Einer für alle, Alle für Einen.“

 

Eier hängen - Kalvarienberg Fest 2017

Zur Erklärung  - Ein Anbau aussen rund um die Kalvarienbergkirche in Wien 17 - birgt  300 Jahre alte Holz Halbreliefs  - sie sind das Original Überbleibsel des ursprünglichen  Kalvarienberges. Dieser einzigartige Teil der Wiener Geschichte ist nur in der Fastenzeit also in den 6 Wochen vor Ostern zu besichtigen.

Ich organisierte 2015 dort erstmals eine Ausstellung. Im Stufen Abgang des Kalvarienberges.

Etwa 40 Künstler erhielten von mir im Sommer 2014 ein  Ei aus Papier in unterschiedlichsten Größen. Jeder von  ihnen bearbeitete dieses Ei nach seinen Vorstellungen und am Ende hatte ich eine echt feine Ausstellung.

Seit dem sind eine Menge neuer wunderschöner Eier dazu gekommen.

Doch an den  Wochenenden  Jänner, Februar  hatten wir wie die wilden für das Kalvarienberg Fest gebastelt und ich hatte null Lust mich mit "meinen Eiern" - zu beschäftigen ;-))))) 

Überlegte grantig,  alles massiv zu verkleinern  - 2-3 Eier und es wird schon passen.

 Doch dann fand der Künstlertreff am 22.2. statt.

Zu diesem Treffen kamen über 35 Leute alle hoch motiviert.  Der Saal richtig voll, der Geräuschpegel heftig. Es riss mich rum wie einen Zauberer, und ich hatte manchmal fast ein bisschen Angst und dachte wohin geht der Künstlertreff da bloss.

Doch dann packte

 mich die tolle Stimmung  und ich dachte nur

jeden einzelnen der hier sitzt,  mag ich. Sie sind alle Freunde geworden. Was ist das für eine klasse Truppe.

 In der Nacht träumte ich,  wie die Ausstellung 2017 aussehen sollte und ich hatte das Glück, dass mich unser Holzwurm Kurti,

meine Eltern die Pockis, Karli Gold und Manni unterstützten. Ohne Ihre Hilfe hätte ich das sicher nicht so leicht geschafft.

Ich denke wir haben eine richtig feine Ausstellung geschaffen.

Ab 1.3.2017  war sie täglich von 10:00 bis 17:30 bis Ostern geöffnet.

 

 

Basteln für das Kalvarienbergfest 2017

Zu meinem großen Glück, sind beim Künstlertreff viele Menschen mit ähnlicher Einstellung versammelt. Extrem kreativ, für alles aufgeschlossen, hilfsbereit und selbstbewusst, jeder hat so seine leicht verrückten Macken, aber alle liebenswert.

Basteln in so einer Runde hat schon was. Die letzten beiden Wochenenden waren wie ein Bachbett im Frühling. Leise plätschernd die permanente Unterhaltung, kleine Stromschnellen, wenn etwas nicht gelang, Rauschen wie ein Wasserfall wenn ein Stück fertig wurde, und dazwischen unsere Maler die fast meditativ Bilder und hunderte Flaschen grundierten und vorbereiteten. So wird jedes Wochenende ein Teil der Dekoration fertig und ich kann schon heute sagen, sie wird grandios.

Extrem bunt, mancher würde kitschig sagen, aber ich denke ein Fest wie dieses, nach einem langen kalten Winter, kann vor Farben strotzen.

Ich verzichte bewusst, auf Fotos, da jeder der sich die Zeit nahm diesen Text zu lesen, hoffentlich so neugierig wurde, dass er oder sie uns besuchen kommt.

NA

Gusto bekommen??? ;-))))

Kalvarienberg - Fest 2017 vom 29.3. bis Ostersonntag in Wien 17, rund um die Kalvarienbergkirche.

 

Strassenfest Hietzing

Dieser Event war sehr, sehr nett. Ich wusste bisher nicht, dass Stadtteile in Wien ihre eigene Ausstrahlung haben. Aber  den

Teil rund um die Altgasse in Hietzing kann man mit einem Wort beschreiben. - Relaxt.

Besucher, Akteure, Geschäftsinhaber - während des gesamten Tages, hatte ich irgendwie das Gefühl, in diesem kleinen Stadtteil gehen die Uhren anders ....relaxter eben.

Meine neueste Skulptur - aus PET Flaschen fand interessierte Betrachter, ich habe schmatzige Getränke - wie einen Happy Smoothie gekostet und Chilly Brot - grrrrrrr empfehlenswert  -  gekauft. Meinen ersten noch sehr  traubigen,  richtig süssen Sturm genuckelt. Ein richtig feiner Tag.

Lediglich am Morgen beim Aufbau unseres Ausstellungsplatzes, hatten Ilse und ich ein echt surreales Erlebnis. Wir stellten unsere Tische auf, suchten noch die sinnvollste Zusammenstellung, als ein Mann stehen blieb und einen unserer Tische betrachtete. Plötzlich  wedelte er abfällig mit einer Hand in unsere Richtung und sagte nur ein Wort: "WEG"

Auf meine verblüffte Frage "Wie bitte?"  Bekam ich nur zur Antwort: "Das da weg - sofort -, sonst ich holen Polizei"! Meine Geschäft."  Ilse wollte noch erklären, doch der Mann machte nur nochmals  eine richtig abfällige Handbewegung, drehte uns den Rücken zu und betrat den Laden neben uns.

 Wir stellten den Tisch zum Kinder bemalen  - also "sofort"  auf seinen Platz auf der andren Seite und ignorierten den Griesgram den Rest des Tages einfach. Ich frage mich lediglich, wie ein Handelsgeschäft und eine so menschenfeindliche Haltung zusammen passen.

 

Beim Annenkirtag 2016

 sass ich mit Manni und schminkte Kinder.

Macht echt Spass, wir sind inzwischen recht gut und entsprechend viel war los.

Vor mir wieder ein Kind, ich schminke und plötzlich spricht mich die Mutter an. Ich habe kaum aufgesehen und kann mich leider an ihr Gesicht nicht erinnern.

Sie streicht immer wieder über die abgegriffene Mappe aus der sich Kinder ihre Motive aussuchen. Plötzlich ersucht sie mich um meine Adresse und meint sie will mir eine neue Mappe zusenden weil ihr diese in der Seele weh tut. Ich gebe meine Daten sonst nie her und ich kann nicht sagen, warum ich gerade in diesem Fall eine Ausnahme machte.

 Ihre Stimme klang so sympathisch und trotzdem vergaß ich in der Aufregung des Tages,  das Gespräch relativ schnell.

2 Tage nach dem Fest liegt in meinem Postkasten plötzlich ein Einschreibezettel.

 Ich grübelte verbissen und konnte mich ums verrecken nicht erinnern, über das Internet irgend etwas bestellt zu haben. Recherchierte den Absender - nur ein kurzer Firmenname - nichts klingelte....

 und plötzlich erinnere ich mich an dieses ungewöhnliche Gespräch.

Am nächsten Tag im Laufschritt zur Post. Neugierig ist ein Hilfsausdruck.

Dort drückt man mir ein ziemlich grosses Päckchen in die Hand - bin sehr verblüfft schaue rein und sehe nicht eine,  sondern einen ganzen Packen unterschiedlichster Mappen - funkenagelneu und wunderschön.

Als Beiblatt lediglich  LIEBE GRÜSSE und ein Name über das Netz nicht zu finden. 

Ich kann jetzt ALLES vom Künstlertreff ordnen,

muss seither jedes Mal wenn ich daran denke - breit lächeln -  und ich hoffe  mein Dank erreicht die Spenderin wenigstens  auf diesem Wege.

 

Inzwischen